Informationstechnologie
Heute wird die Elektronische Daten Verarbeitung, die wesentlicher Bestandteil der Informationstechnologie ist, nicht mehr nur für die Verarbeitung von Daten, sondern auch für die Verarbeitung von Texten, Bildern und Sprache genutzt. Im Prinzip beschreiben die Vorgänge also die Gesamtheit einer ablaufenden Informationsverarbeitung, die erst durch die Verbindung von algebraischen und logischen Prozessen in einem Computer möglich geworden ist. Zusammen mit Datenverarbeitungssystemen, einer speziellen Kombination aus Hard- und Software, und der Datenverarbeitungsanlage, im Regelfall ist dies der Computer, ergeben sie die Elektronische Daten Verarbeitung. Die Vernetzung von mehreren Computern ergibt in der Informationstechnologie und EDV die sogenannten Netzwerke und spielt inzwischen eine immer größere Rolle. Diese Vernetzung der Computer erfolgt entweder innerhalb von Gebäuden, z. B. Ferienwohnungen, durch die sogenannten LAN-Netze (Local Area Network) oder aber durch WAN-Netze (Wide Area Network), bei denen die Daten über Standleitungen oder Telefonleitungen miteinander ausgetauscht werden. Auch die Telekommunikation ist daher mittlerweile eng mit der modernen Elektronischen Daten Verarbeitung verknüpft. Dies führt dazu, dass die Abkürzung EDV oder auch DV immer mehr aus dem Sprachgebrauch verdrängt und vielmehr durch die Abkürzung IT ersetzt wird. Die Informationstechnologie oder auch Informationstechnik bezeichnet somit die Datenverarbeitung wie auch die Telekommunikation und das Medium Internet im näheren Zusammenhang. Der Zugriff auf das Internet stellt also ebenfalls einen nicht unbeachtlichen Teil in der elektronischen Datenverarbeitung dar. Im Internet gibt es viele Möglichkeiten Informationen zu finden. Die Suchmaschine ist die bekannteste. Gibt man dort den Suchbegriff Online Spiele ein so erhält man als Ergebnis eine List potenzieller Anbieter für Online Spiele. Man erhält aber nicht nur die Anbieter sondern auch die Angebotenen Arten der Online Spiele. Dazu gehört auch das Online Game Ponyrama und einige andere.
Informationstechnologie und Anwendungsbereiche in der EDV
Die technischen Möglichkeiten lassen ein immer schnelleres Wachstum innerhalb der Informationstechnologie verzeichnen, was auch eine immer größer werdende Bedeutung des Datenschutzes im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung zur Folge hat. Aus heutiger Sicht ist die elektronische Verarbeitung von Daten schon lange nicht mehr wegzudenken und durch die immer schnellere Entwicklung im Bereich von Software und Hardware wird sie nahezu unverzichtbar. Zu den bekanntesten Anwendungsbereichen der elektronischen Verarbeitung von Daten gehört unter anderem die Textverarbeitung, bei der Texte erfasst und geändert oder aufbereitet werden können. Durch die Möglichkeit der Speicherung auf den diversen Medien wie zum Beispiel die Festplatte oder die Diskette ist eine Bearbeitung der Texte beliebig oft möglich. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Kalkulation, bei der hauptsächlich Zahlen verarbeitet werden. Der Einsatz von entsprechenden Formeln lässt die Kalkulationsprogramme Berechnungen selbständig durchführen. Wurden früher Daten, wie beispielsweise Adressdaten, auf Karteikarten erfasst und bearbeitet so gibt es in der EDV hierfür entsprechende Datenbankverwaltungsprogramme, die das Bearbeiten und Verwalten der entsprechenden Daten durch die Nutzung der EDV erleichtert und vereinfacht. Entsprechende Zeichenprogramme lassen den Nutzer der EDV Zeichnungen maschinell anfertigen und eine Präsentation kann über sogenannte Präsentationsprogramme erfolgen. Diese Programme verfügen meist über eine integrierte Datenbank mit einer Vielzahl von Symbolen und Zeichenwerkzeugen. Auch Fotos und Sprache können mit Hilfe der Präsentationsprogramme mit einbezogen und verarbeitet werden. Auf Grund der Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten und der daraufhin speziell entwickelten Programme würde eine Aufzählung an dieser Stelle ins Unendliche führen.
Informationstechnologie und die Geschichte der Elektronischen Daten Verarbeitung
Sogenannte Zählrahmen gab es bereits 1100 vor Christus und sie werden teilweise heute noch in Asien als Rechenmaschine in der dortigen Informationstechnologie verwendet. Diese Zählrahmen verfügen über neun Stäbe, an denen jeweils acht Kugeln angebracht sind. Im Jahre 1588 wurde dann erstmals das Rechnen mit Logarithmen durch den Schweizer Jost Bürgi erfunden, seine Logarithmentafeln veröffentlichte er jedoch erst 1620, nachdem der Schotte John Napier die Logarithmen erneut erfunden und den ersten, darauf basiereden Rechenschieber entwickelte und veröffentlichte. Die erste mechanische, zahnradbetriebene Rechenmaschine wurde um 1624 von Wilhelm Schickard entwickelt. Im Jahr 1641 wurde vom 19-jährigen Blaise Pascal eine Additiermaschine entwickelt, welche ebenfalls durch Zahnräder betrieben und von seinem Vater im Bereich der Finanzverwaltung verwendet wurde.